Über Kayunga hat das Uganda-Team im Jahr 1993 einen Videofilm gedreht.
Sehen Sie mal auf unserer Site Medienproduktionen
nach.
1993 haben wir ein Interview
mit dem damaligen Town-Clerk Mr. Kimbowa geführt.
Einige allgemeine Angaben, die nicht nur auf Kayunga zutreffen sondern
auf ganz Uganda, haben wir auf der Seite Uganda
untergebracht. Sehen Sie bitte auch dort nach.
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Die Entwicklung Kayungas beruht auf folgenden 3 Hauptpunkten:
In Uganda gibt es 30 verschiedene Ethien, darunter allein 17 aus dem Volk der Baganda. In Kayunga leben verschiedene Völker zusammen, wobei das Volk der Baganda den größten Teil ausmacht. Weiterhin finden sich Menschen aus dem Völkern Busoga, Teso, Samia und Buryoro. Luganda dient als Verkehrssprache, Amtssprache ist Englisch. Da während der Regierungszeiten von Idi Amin und Obote sowie des Bürgerkrieges kaum jemand zur Schule gegangen ist, findet man heute nicht wenige Menschen, die kein Englisch verstehen und nicht schreiben können. Kayunga wurde im Jahr 1978 zur Stadt erhoben und erhielt 1989 einen Stadtrat. Kayunga steht auf Land, das überwiegend im Besitz von Privatpersonen ist, und nur zu einem kleinen Teil auf öffentlichem Land. |
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Je ein Drittel der Bevölkerung bekennt sich zur evangelischen
und katholischen Kirche sowie zum Islam.
Die Gottesdienste sind sehr gut besucht. Ein Indiz für die tief verwurzelte Frömmigkeit vieler Ugander. Die Kirchengemeinden zeigen soziales Engagement im Bereich der Schulen und des Gesundheitswesens. In der kleinen Station vom barmherzigen Samariter, bieten Mitarbeiter der Church of Uganda Gesundheitsberatung, Angebote zur Aids-Vorsorge, Schwangerschaftsbegleitung und Geburtshilfe an. |
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Die Jugendlichen sind zumeist in der Landwirtschaft in einem kleinen
Rahmen (sowohl im kommerziellen als auch im häuslichen Bereich) und
in privaten Unternehmungen wie Fahrrad- und Motorradtransporten involviert.
Sie beteiligen sich auch am Aufbau des Jugendzentrums. Sie werden auch
für Seminare über Entwicklungsprojekte mobilisiert.
Es gibt allerdings bei der Einbeziehung der Jugendlichen in die Entwicklung des Ortes noch viel zu verbessern. |
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Die Hauptaktivitäten sind:
Die Menschen in Kayunga haben nur selten eine geregelte und feste Arbeit. Viele Menschen müssen mehrere Jobs tun. Außerdem haben sie neben ihren Jobs, noch die Arbeit auf ihren Kibanjas zu erledigen. Dies ist jedoch meistens die Arbeit der Frauen. |
Landwirtschaft
siehe auch Die
Wirtschaft Ugandas
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Die meisten Menschen in Kayunga leben von der Subsistenzlandwirtschaft.
Darunter versteht man die unabhängige Versorgung der Familie mit den
notwendigen Lebensmitteln.
Zwar haben die Menschen auch eine Arbeit, der sie nachgehen, jedoch reicht der Verdienst nicht aus. Meist sind es die Frauen, die die Felder bearbeiten und Pflanzen anbauen. Zu den angebauten Pflanzen zählen:
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Der Stadtrat wird vom Volk alle 4 Jahre gewählt. Dem Stadtrat
sitzt der Major vor. Die Leitung des Verwaltungsteams des Stadtrates hat
der Town Clerk, ein Regierungsbeamter. Er wird in sein Amt eingesetzt und
arbeitet mit dem Stadtrat zusammen. Er berät den Stadtrat hinsichtlich
der rechtlichen Sachlage, stellt sicher, daß die Beschlüsse
mit der Regierungspolitik übereinstimmt und ist für die Stadtentwicklung
verantwortlich. Das Verwaltungsteam ist verantwortlich für:
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Die Verwaltung hat erreicht, daß für Kayunga 8 Bohrlöcher
und 10 Brunnen gebohrt bzw. gegraben wurden. Einige Privatpersonen haben
selber private Bohrlöcher geschaffen. Eine weitere Möglichkeit
zur Wasserversorgung ist das Auffangen von Regenwasser. Die nächstmögliche
Versorgung durch Leitungen vom Nil ist 12 km entfernt.
Nur das Krankenhaus ist mit einem Leitungssystem ausgestattet. Das Wasser kommt jedoch ungefiltert aus dem Sumpf und ist nicht zum Trinken oder Anrichten von Speisen geeignet. Das Wasser fließt nicht kontinuierlich, da die Wasserpumpe nur dann arbeiten kann, wenn der Strom vorhanden ist. Wasserklosetts gibt es ebenfalls nur im Krankenhausbereich, jedoch können sie nur selten eingesetzt werden, da das Wasser nicht immer fließt. In Kayunga sind Latrinen üblich. Dies führt wieder zu Verunreinigungen des Trinkwassers. Die Aufgaben der Verwaltung in diesem Bereich sind das Management von
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In Kayunga gibt es ein Krankenhaus
und ein Gesundheitszentrum. Zusätzliche Aktivitäten in der medizinischen
Betreuung dienen der Grundversorgung der Bevölkerung
Die Haupterkrankungen sind in drei Gruppen einzuteilen:
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Schulen/ Bildungseinrichtungen
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In den 60er Jahren, hatte Uganda eines der am besten entwickelten Bildungs-
und Gesundheitssysteme Schwarzafrikas. Das Niveau war so hoch, daß
Ugander gern im Ausland, vor allem in Großbritannien, gesehen wurden.
Heute gibt es eine Analphabetenrate von 50%. Nur 55% der Kinder werden
eingeschult und nur 5% erreichen den Abschluß. Eine Schulpflicht
gibt es nicht! Inzwischen hat die Regierung angeordnet, daß der Grundschulbesuch
der ersten 4 Kinder kostenlos ist.
In Kayunga gibt es
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Kayunga ist an das internationale Telefonnetz angeschlossen. Die Verbindung
kommt jedoch nicht immer zustande. Wenn man Kayunga anwählt,
bekommt man zunächst eine Vermittlung. Bis hierhin ist die Übertragungsqualität
noch gut. In Kayunga selbst gibt es nur wenige Telefone (z.B. im Krankenhaus
und Town-Clerk Office). Die Verbindung wird von der Vermittlung von Hand
hergestellt und ist meist von schlechter Qualität.
Anfang des Jahres 2000 hat eine private Telefongesellschaft einen Umsetzer für Mobiltelefone in Kayunga installiert. Immer mehr Menschen in Kayunga legen sich ein Handy zu, mit dem sie jederzeit erreichbar sind. Die Qualität ist sehr gut. Überall in Uganda ist diese Entwicklung zu beobachten. Die Regierung fördert die Kommunikation über Mobiltelefone, die mehr Erfolg verspricht als drahtgebundene Kommunikation. Ein Fax schickt man zur Districts-Stadt Mukono mit der Anschrift des Adressaten. Es kann jedoch einige Tage vergehen, bis das Fax abgeholt oder zugestellt wird. Ein Luftbrief nach Kayunga oder auch von dort nach Deutschland benötigt ca. 3 Wochen |
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Der Strom wird in dem Wasserkraftwerk der nahe gelegenen Stadt Jinja
erzeugt. Trotzdem hat Kayunga Probleme.
Das Wasserkraftwerk in der nahe gelegenen Stadt Jinja wurde ursprünglich für einen Bedarf von 5 Mio. Einwohner berechnet. Heute leben in Uganda ca. 18 Mio. Menschen. Tagsüber ist in Kayunga der Strom fast nie vorhanden, nur abends kann man mit etwas Glück Strom bekommen. Das liegt daran, daß größere Städte die während der Tageszeit Strom für die Industrie benötigen bevorzugt werden und an dem Export des Stromes nach Kenia und Tanzania. Der Strom ist starken Schwankungen unterlegen. 80 bis 300 Volt sind normal. Dies ist auch ein Grund, weshalb beim Kochen überwiegend Holz verwendet wird. Dadurch besteht wiederum die Gefahr eines Raubbaus der Wälder und der Erosion. |
Transportwesen
Zu diesem Thema siehe auch unter dem Link Verschiedenes/Transport
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Es gibt nur wenige Menschen in Kayunga, die ein privates Fahrzeug besitzen.
Um in eine andere Stadt zu kommen, kann man Sammeltaxis, sogenannte Matatus,
benutzen. Sie fahren immer, wenn das Taxi gut besetzt ist, also zu unregelmäßigen
Zeiten. Für längere Strecken kann man auch Überlandbusse
nehmen. Für den innerörtlichen Verkehr werden Borda-Borda, das
sind Fahrräder mit einem gepolstertem Gepäckträger, eingesetzt,
die von Jugendlichen gefahren werden. Seit kurzem werden auch Motorräder
eingesetzt.
Es gibt in Uganda zwar ein Schienennetz, jedoch wird die Bahn fast nur für den Güterverkehr verwendet. Nur auf wenigen Strecken werden auch Personentransporte durchgeführt. Auf den schlechten Schienen ist die Bahn jedoch langsamer, als ein Transport mit dem Bus. |