Kinder Patenschaften in Kayunga

 

 

 

 

Eine Patenschaft schenkt Leben

können sie sich vorstellen, dass sich Kinder freuen, wenn sie zur Schule gehen und lernen dürfen?
In unserem Land ist dies sicher nicht häufig der Fall, aber in Uganda ist es tatsächlich so.
Ugandische Kinder gehen mit Freude zur Schule und haben Spaß am Lernen. Mit einer guten Ausbildung hat man in Uganda eine Chance, sich ein gutes Leben aufzubauen und der Armut zu entfliehen. 
Leider ist der Schulbesuch jedoch nicht für alle ugandischen Kinder möglich, da das Schulsystem nicht kostenlos ist. Nach dem ugandischen Gesetzt können die ersten 4 geborenen Kinder kostenfrei zur Grundschule gehen. Die Kosten für die Schuluniform, Schulmaterial, Mahlzeiten und bei Internaten die Übernachtung, müssen selbst getragen werden. Dies ist viel Geld!
Besonders schwer haben es Waisenkinder!

Schon oft ist die Frage an das Uganda-Team herangetragen  worden, ob wir auch Patenschaften vermitteln. Dies mussten wir bisher verneinen, da wir weder die nötige Infrastruktur, noch ausreichend Erfahrung dafür haben. Auf Grund der Nachfragen, wurden Anfang 2005 erste Gespräche mit dem Missionswerk Frohe Botschaft (MFB) aus Großalmerode geführt. Das MFB fördert schon seit Jahrzehnten Partnerschaften in Afrika und in Uganda. Uns war es wichtig, dass Waisen in Kayunga berücksichtigt werden, um einen weiteren Schwerpunkt in der Städtepartnerschaft Witzenhausen-Kayunga zu setzen.
Durch die Zusammenarbeit des Uganda-Teams mit dem Missionswerk Frohe Botschaft (MFB) aus Großalmerode ist es nun möglich, dass auch in Kayunga Waisenkinder in das Patenschaftsprogramm des MFB aufgenommen werden und ihnen der Schulbesuch ermöglicht wird.

Das Patenschaftsprogramm des Missionswerk Frohe Botschaft e.V. vermittelt seit 1981 Waisen- und Halbwaisenkinder aus Uganda an Paten in Deutschland. Über 2.500 ehemalige Patenkinder können inzwischen für sich selbst sorgen und helfen gleichzeitig aufgrund ihrer qualifizierten Ausbildung beim Wiederaufbau Ugandas. 

Die Patenschaft besteht darin, den Waisenkindern einen Schulbesuch bis zum Abschluss zu ermöglichen Uns, dem Uganda-Team, hat dabei gefallen, wie das MFB dabei vorgeht. 
Das
MFB hat in Uganda eine Partnerorganisation MIFA (MIssion For All), mit Sitz in der Hautstadt Kampala. MIFA beschäftigt ausgebildete Sozialarbeiter, die sich vor Ort ein Bild von den Menschen machen. Bevor ein Kind in das Patenschaftsprogramm aufgenommen wird, stellen die Sozialarbeiter die Bedürftigkeit eines Waisenkindes fest. Dies wird regelmäßig überprüft. 
Die Sozialarbeiter sind für die Waisen auch Ansprechpartner bei Problemen in der Familie und in der Schule. Für eine Betreuung der Waisen ist daher gesorgt. 

MIFA arbeitet eng mit dem Kooperationspartner des Uganda-Teams zusammen. Dies ist die NGO KCDA (Kayunga Community Development Association). KCDA hat den Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Georg Ssembogo dafür gewinnen können, sich um die Patenschaften in Kayunga zu kümmern. Durch die gute Zusammenarbeit des Uganda-Teams mit dem KCDA können gezielt Kinder aus Kayunga in das Patenschaftsprogramm von MFB/MIFA aufgenommen werden.
Bei diesem Projekt arbeiten das Uganda-Team und das  Missionswerk Frohe Botschaft eng miteinander, die Patenschaft wird aber komplett vom
MFB abgewickelt, da hier die Kompetenz unter einem Dach sitzt.
Die Auswahl der Kinder geschieht ausschließlich nach sozialen Kriterien durch die Partnerorganisation des Uganda-Teams KCDA Für die Betreuung der Kinder, die Zahlung des Schulgeldes, die Kommunikation und die Spendenbescheinigungen ist das
MFB verantwortlich mit seinem Partner MFB/MIFA in Kampala.

Die persönliche Patenschaft ermöglicht durch Briefkontakte ein gutes Kennenlernen und individuelles Begleiten des Kindes. Die Paten erhalten regelmäßig die Berichte und Zeugnisse Ihres Kindes, damit sie seine Entwicklung mitverfolgen können. Außerdem erhalten sie 4-5 mal im Jahr einen Infobrief, in dem über Ostafrika und die anderen Projekte berichtet wird. 

Mit nur 1 EURO am Tag ermöglichen Sie einem Kind in Kayunga

  • den Schulbesuch

  • Schuluniform und Schulbedarf

  • medizinische Versorgung

  • individuelle pädagogische Betreuung

  • Teilnahme an zwei Kinder- bzw. Jugendfreizeiten im Jahr

Das Patengeld von 31 EURO mtl. ist steuerlich absetzbar (mildtätig). Die Verwendung der Spenden geschieht nach den Richtlinien des dzi in  Berlin.

Das MFB ist eine christlich-humanitäre Hilfsorganisation, die seit 1962 in Uganda arbeitet. Schwerpunkte sind

  • Kinderpatenschafts-Programme

  • Frauen-Selbsthilfe- Projekte

  • Ausbildungshilfe sowie 

  • Altenhilfe