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In der zweiten Phase des Austauschprogramms fuhren 6 Mitglieder
des Uganda-Team nach Kayunga, welches den interkulturellen Erfahrungsaustausch
zum Ziel hatte. Somit schien die Reise das gleiche Ziel zu besitzen, wie
bereits das erste Austauschprogramm.
Allerdings hat sich seit 1993 einiges geändert. Man ist sich viel näher gekommen. Wir waren uns nicht mehr fremd und hatte Freunde gefunden. Dadurch wurden die Erlebnisse noch intensiver. Neben den üblichen Besichtigungen, Gesprächen und Besuchen, wurden wir diesmal von einigen Familien eingeladen, bei Ihnen einige Tage zu verbringen. Bei unseren ersten Besuchen hatten wir noch Bedenken, jedoch hatte sich dies geändert. Wir wußten, was wir den Ugandern zumuten konnten und wir wußten auch, was uns erwarten würde. Dadurch konnten wir das Leben der Ugander noch besser verstehen lernen. Nur dieser Vertrautheit ist es zu verdanken, daß wir während
des Aufenthaltes zwei Dokumentarfilme drehen konnten. "Mary Lutaya" dokumentiert
einen Tag im Leben einer ugandischen Frau. Wir begleiteten sie bei ihrer
täglichen Arbeit, bei Bestellen des Feldes, der Versorgung der Familie
usw. Der zweite Film "Nakatja Irene" begleitete das 12 jährige Mädchen
bei ihren täglichen Pflichten in der Familie, beim Schulalltag und
beim Spielen. Diese Filme werden heute sogar in Schulen und von Organisationen
der Entwicklungshilfe als Schulungsmaterialien eingesetzt.
Der Bau am Jugendzentrum, daß nun schon fast fertig war, wurde gemeinsam fortgesetzt. So konnten wir beim Innenputz helfen und pflanzten auf dem Gelände Bäume, die als Schattenspender dienen sollten. Auch dies ist eine besondere Erfahrung, wenn man in der afrikanischen Hitze schwere Arbeiten leisten muß. Neben dem interkulturellen Erfahrungsaustausch gab es auch eine Menge Gespräche über die Weiterentwicklung der Beziehung beider Städte. Ideen wurden entwickelt und beraten. Auch diesmal gab es eine Safari, die wir mit einigen Ugandern zusammen
durchgeführt haben. Diesmal führte uns der Trip in den Murchison-Fall
Nationalpark.
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