Februar / März 2005: Innenausbau am Augenzentrum

 

Wichtiger Hinweis: Das Augenzentrum ist seit 2008 nicht mehr in Betrieb. Eine Wiederinbetriebnahme wird jedoch angestrebt.


Augenzentrum-Rohbau


Uganda-Team Haus


Graben für Leitungen


Der erste Container kommt


Wasserleitungen werden gelegt


... und Fliesen 


Das Uganda-Team Haus am Ende unseres Aufenthaltes 

Der Rohbau des Augenzentrum in Kayunga ist fortgeschritten. Das Gebäude für die optische Werkstatt  ist durch die Spenden von  Herrn "A" komplett fertig.  Das Uganda-Team Partnership-Haus (UTPH) ist nur bis unter das Dach gemauert und die Schlafräume fehlen, da hierfür die Geldmittel noch fehlen. Im November/ Dezember 2004 wurden zwei Container auf die Reise nach Kayunga geschickt, gefüllt mit augenoptischen Gerät und Baumaterialspenden.
Im Februar/ März 2005 reisten acht Mitglieder des Uganda-Teams für 6 Wochen nach Kayunga, um den Innenausbau des UTPH  vorzunehmen.

Die Augenzentrum-Projekt und dessen Hintergründe wird auf einer eigenen Seite detailliert erläutert.

Die ersten vier Mitglieder sind am 05. Februar 2005 nach Kayunga aufgebrochen. Der erste Weg  führte uns zur Baustelle. Überraschend waren die Ausmaße  des Grundstücks und die Größe der beiden Gebäude.  Der Rohbau des Augenzentrums ist fertig und das Dach gedeckt. Das UTPH war leider nur bis in Dachhöhe fertig. Während unseres Aufenthaltes haben Ugander jedoch parallel an dem Haus weiter gearbeitet und fast fertiggestellt. Lediglich die Schlafräume werden nicht weiter gebaut, da hierfür momentan kein Geld vorhanden ist. 

Die Baumaterialien für den Innenausbau wurden alle in den beiden Containern nach Kayunga verschifft. Leider gab es Verzögerungen und daher waren die Container noch nicht eingetroffen. Somit konnten wir in der ersten Woche nur vorbereitende Arbeiten treffen, die uns aber später zu Nutze kamen. So bestand unsere Arbeit darin, Schächte und Gräben für die Wasserinstallation zu graben, sowie Schlitze für die Elektroinstallation zu stemmen.

Nach 5 Tagen kam der erste Container und wir konnten nun mit den eigentlichen Innenausbau beginnen. Ziel war es, die Zuwasser-, Abwasser- und Elektroninstallation im Uganda-Team Partnership-Haus fertig zu stellen. Falls möglich, wollten wir die Installation in der augenoptischen Werkstatt zumindest anfangen.

Nach zwei Wochen trafen weitere 4 Uganda-Team Mitglieder in Kayunga ein. In Witzenhausen hatte es heftig geschneit, wogegen in Kayunga eine Trockenzeit mit bis zu 38 Grad herrscht. 

In der dritten Woche fahren wir für 5 Tage in den Queen-Elisabeth Nationalpark. Neben all der Arbeit, wollen wir uns wenigsten einige Tage Urlaub gönnen. Mit dabei sind auch 4 Ugander aus Kayunga.

Nach der dritten Woche fliegen drei Mitglieder wider zurück nach Witzenhausen. Auch in den folgenden Wochen kehren immer wieder einige Witzenhäuser zurück. Insgesamt wird aber über 6 Wochen am Augenzentrum gebaut.
Auch der zweite Container trifft in der dritten Woche ein, in dem sich weiteres Baumaterial und augenoptische Geräte befinden.

Neben der Inneninstallation werden auch Fenster und Türen im UTPH eingesetzt. Dies ist wichtig, da das Haus verschlossen sein muss, damit die Armaturen und Leitungen nicht gestohlen werden können. Sogar ein Ascari wird eingestellt, der ab nun ständig das Augenzentrum bewachen soll.  
Weiterhin wird ein Bad gefliest, sanitäre Einrichtungen installiert und eine Küche eingerichtet.

Nach 6 Wochen Bau ist das UTPH fast fertig. Die Wasser- und Elektroinstallation ist bis auf den Anschluss der Toiletten fertig. Eine Küche ist eingebaut und teilweise sind die Räume geputzt und mit einem Fußboden versehen. Somit kann das Uganda-Team Haus teilweise benutzt werden. Es ist vorgesehen, dass dort der Unterricht für ein halbjähriges Seminar statt finden wird, welches in den nächsten Wochen gestartet werden soll.
Der Innenausbau im Augenzentrums-Gebäude konnte nur teilweise realisiert werden, da nicht genug Geld vorhanden war, um das Gebäude einbruchsicher zu machen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass wir wieder einen großen Schritt weiter sind. Die Gebäude können teilweise genutzt werden. Sobald weitere Geldspenden eingehen, kann wieder ein kleines Stück weiter gebaut werden. Es ist geplant, dass im Jahr 2006 wieder Mitglieder des Uganda-Teams nach Kayunga reisen werden, um den Innenausbau weiter voran zu bringen.