2002 wurde der
komplette Stadtrat Kayungas, einschließlich der Bürgermeisterin -Frau Nabanja Makumbi-
neu gewählt. Das bewährte Co-ordination-committee wurde aufgelöst und ein
Interim-Twinning-Committee eingesetzt (siehe
vorherige Seiten).
Seither weht aus Kayunga ein anderer Wind.
Der Stadtrat von Kayunga teilt Bürgermeister Engel in Witzenhausen mit, dass er nicht mehr mit dem Uganda-Team zusammen arbeiten will. Aus all den Umständen zieht das Uganda-Team Konsequenzen und zieht sich aus der offiziellen Städtepartnerschaft zurück
Hier der Beschluss des Uganda-Teams.
Anfang 2003 sollte ein dritter Spendentransport nach Kayunga durchgeführt werden. Viele Spenden wurden bereits gesammelt.
Durch den Vertrauensverlust zum Stadtrat von Kayunga und deren Bürgermeisterin - insbesondere deren Absage an einer Zusammenarbeit - sah sich das Uganda-Team veranlasst, den Spendentransport abzusagen.
Die gesammelten Spenden wurden, so weit wie möglich, zurück gegeben oder anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt.
Details auf der nachfolgenden Seite.
Die Vorbereitungen für das Jugendbegegnungsprogramm 2002 wurden hinfällig, da das Co-ordination-committe - mit dem wir das Programm gemeinsam planten, einen Tag vor unserer Reise nach Kayunga aufgelöst wurde.
Freunden wurde unter Androhung von Gefängnisstrafen verboten, sich mit uns zu treffen. Ein bewaffneter Polizist sollte dafür sorgen, dass keine Kontakte zustande kommen.
Als Reisebegleiter wurden uns Jugendliche zur Seite gestellt, die vom Stadtrat ausgesucht wurden und überwiegend Stadträte oder Mandatsträger waren.
Mehr dazu auf der hier.
Das Uganda-Team sah sich gezwungen, sich aus der offiziellen Städtepartnerschaft zurück zu ziehen, arbeitet aber dennoch auf privater Ebene weiter. Der Stadtrat von Kayunga möchte mit dem Eine-Welt-Laden zusammen arbeiten und in Witzenhausen wartet man auf einen Städtepartnerschaftsverein. Was wird die Zukunft bringen?