Städtepartnerschaft
Witzenhausen - Kayunga

Zunächst eine verrückte Idee, dann der Beschluss für das Projekt  "Städtepartnerschaft entwickeln" und im Jahr 2001 endlich das "Ja" zur Städtepartnerschaft zwischen Witzenhausen und Kayunga. In Witzenhausen wurde viel kontrovers diskutiert, Vor- und Nachteile abgewogen und dann doch der mutige Schritt nach vorne getan. Respekt vor all den Politikern, die diesen Beschluss getragen haben. Dies zeigt, die Weltoffenheit Witzenhausens und den Mut, sich auf eine ungewöhnliche Städtepartnerschaft einzulassen.

Durch die Mirembe-Initiative angeregt, hat das Uganda-Team seit 1993 sehr viel bewegt, Politiker an einen Tisch zusammengebracht, Workshops arrangiert, Öffentlichkeitsarbeit zum Thema betrieben und den Geist der Städtepartnerschaft verbreitet. Ohne unbescheiden sein zu wollen, darf man behaupten, dass das Uganda-Team maßgeblich und erfolgreich an dieser Städtepartnerschaft beteiligt gewesen ist.

Die Gedanken und Ideen, wie eine solche Partnerschaft auf den Weg gebracht worden ist und wie deren Zukunft aussehen könnte, kann auf dieser Seite nachgelesen werden, die dem Stand vom Sommer 2002 entspricht.

Die offiziellen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Witzenhausen finden sie hier.

Die kontroversen Diskussionen um die Städtepartnerschaft haben in Witzenhausen nachgelassen. Der Weg, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen, schien frei zu sein. Frei für eine lebendige Städtepartnerschaft.
Doch nun scheint ein anderer Geist in Kayunga aufgetaucht zu sein. Nachdem der komplette Stadtrat Kayungas - einschließlich der Bürgermeisterin - neu gewählt wurde, weht aus Kayunga ein anderer Wind. Das Co-ordination-committe, mit dem das Uganda-Team bisher vertrauensvoll zusammengearbeitet hat, ist vom Stadtrat aufgelöst worden. Statt dessen wurde ein Interim-Twinning-committe eingesetzt. Forderungen und hohe Erwartungen aus Kayunga wurden laut, die den ursprünglichen Geist der Partnerschaft wiedersprechen " No demands, no obligations - Keine Forderungen, keine Verpflichtungen". Mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Stadtrat Kayungas bzw. dem Interim-Twinning-committe und dem Uganda-Team war nicht mehr möglich. Das Uganda-Team sah sich gezwungen, sich aus der offiziellen Städtepartnerschaft zurück zu ziehen, da der Stadtrat Kayungas nicht mehr mit dem Uganda-Team zusammen arbeiten will. Sogar der für 2003 geplante Spendentransport musste abgebrochen werden, obwohl bereits sehr viele Spenden eingesammelt wurden. Berichte, Kommentare und Zukunftsperspektiven dazu sind hier zu finden.