Kampala

Kampala ist die Hauptstadt Ugandas seit 1962 und Sitz fast aller zentralen Verwaltungsinstanzen.. Sie ist auf sieben Hügeln 1891 nördlich des Victoriasees erbaut Haupstraße in Kampala mit Blick auf das UTC-Hochhausworden.  Heute umfaßt die Stadt weit mehr als die ursprünglichen Hügeln. Der Name "Kampala" leitet sich von "Kasozi K'Empala" ab, das bedeutet "Hügel der Antilopen".

In einem früheren Regierungsgebäude befindet sich heute das Nationalmuseum, daß einen Überblick über Geschichte, Kultur und Entwicklung Ugandas gibt.
Auf dem alten Kampala-Hügel der Stadt weist eine Tafel auf den ehemaligen Standort eines Forts hin, das die Briten hier 1890 errichteten.
Die 1922 gegründete Makarere-Universität, einst das intellektuelle Zentrum Ostafrikas hat ihren Sitz am Rand Kampalas.

Der Kabaka (König) von Buganda residierte hier in vorkolonialerBlick von der Namirembe Church über die Seven Hills von Kampala Zeit. Die Gräber der Könige von Uganda liegen ca. 5 km außerhalb des Stadtzentrums und beinhalten in kuppelähnlichen, traditionell gebauten Hütten die Särge von Muteesa I., Mwanga II., David Chwa II. und Edward Muteesa II.

Kampala war Hauptstadt des britischen Protektorats von 1900 bis 1905. Die Stadt wurde im Verlauf des Bürgerkrieges immer wieder durch schwere Kämpfe in Mitleidenschaft gezogen. Heute sind aber die Schäden nicht mehr zu spüren und nächtliche Schießereien, einst an der Tagesordnung, gibt es gar nicht mehr. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 800.000.