worden.
Heute umfaßt die Stadt weit mehr als die ursprünglichen Hügeln.
Der Name "Kampala" leitet sich von "Kasozi K'Empala" ab, das bedeutet "Hügel
der Antilopen".
In einem früheren Regierungsgebäude befindet sich heute das
Nationalmuseum, daß einen Überblick über Geschichte, Kultur
und Entwicklung Ugandas gibt.
Auf dem alten Kampala-Hügel der Stadt weist eine Tafel auf den
ehemaligen Standort eines Forts hin, das die Briten hier 1890 errichteten.
Die 1922 gegründete Makarere-Universität, einst das intellektuelle
Zentrum Ostafrikas hat ihren Sitz am Rand Kampalas.
Der Kabaka (König) von Buganda residierte hier in vorkolonialer
Zeit. Die Gräber der Könige von Uganda liegen ca. 5 km außerhalb
des Stadtzentrums und beinhalten in kuppelähnlichen, traditionell
gebauten Hütten die Särge von Muteesa I., Mwanga II., David Chwa
II. und Edward Muteesa II.
Kampala war Hauptstadt des britischen Protektorats von 1900 bis 1905. Die Stadt wurde im Verlauf des Bürgerkrieges immer wieder durch schwere Kämpfe in Mitleidenschaft gezogen. Heute sind aber die Schäden nicht mehr zu spüren und nächtliche Schießereien, einst an der Tagesordnung, gibt es gar nicht mehr. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 800.000.