Kidepo-Valley Nationalpark

Der Park besteht aus zwei flachen Tälern und einer zerklüfteten trockenen Gebirgslandschaft mit bis zu 2749 Metern Höhe. Der nördliche Teil des Parks ist weniger interessant und wird fast nie besucht.
 
Größe 1442 qkm
Lage Im Nordosten Ugandas im Länderdreieck Uganda-Kenia-Sudan. Der Park liegt im Karamoja Distrikt.
Vegetation Bergwälder, Baumsavanne, offenes Grasland, Buschsavanne, Miombo-Wälder
Tierwelt Zebras, Elefanten, Antilopen, Kudus, Dikdiks, Büffel, Giraffen, Wasserbock, Löwen, Gazellen
Unterkunft Apoka Rest Camp und Zeltplatz

Die Meinung des Uganda-Teams:
 
An dem Apoka Camp übernachten wir in Zelten, dem MAN und in Bandas
 
 
Der Kidepo-Valley Nationalpark ist der am schwersten zu erreichende Park. Ein Allradfahrzeug ist für die Anfahrt unbedingt nötig. 
Im Park gibt es nur eine Regenzeit von April bis September. Dadurch wird die Anfahrt in diesem Zeitraum zu einem Abenteuer und sehr anstrengend.

Trotzdem lohnt sich der Weg, denn der Park ist einer der naturbelassensten überhaupt und wird nur von sehr wenigen Touristen besucht (In der Hauptsession nicht mehr als 30 Besucher/ Monat). Keiner aus unserem Team würde die ca. 4 Tage dauernde Tour (Hin- und Rückreise) missen, da wir durch eine Natur- und Tiervielfalt belohnt wurden, wie man sie sonst nicht findet.

Auf Safari-Tour begegnet man große Elefanten- und Büffelherden und auch Löwen kann man beobachten.
Nicht selten kommen Wasserböcke, Antilopen und manchmal auch Elefanten bis auf den Zeltplatz bei Apoka.

Im Park lebt der Deutsche Peter Möller, der sich mit seinem Bruder schon vor vielen Jahren für den Schutz der Nationalparks Ugandas eingesetzt hat. Er kümmert sich um den Erhalt und den Aufbau des Kidepo-Valley Nationalparks, der sehr unter den Wirren des Bürgerkrieges zu leiden hatte.

Es gibt zwar eine Lodge bei Apoka, aber sie soll sehr teuer sein. In den einfachen Bandas, die mit Licht aus einer Solaranlage versorgt werden, hat man eine saubere Unterkunft. Direkt neben den Bandas kann man auch zelten. Die Verpflegung muß man selbst mitbringen, das es im Park keine Möglichkeit gibt, etwas zu kaufen.

Die Landschaft und die Menschen in diesem Teil Ugandas unterscheidet sich stark vom restlichen Uganda. Die Karamoja sind traditionelle Hirten, die in einfachen Hütten leben, wie man sich Afrika klischeehaft vorstellt. Vom Park hat man die Möglichkeit ein Karamoja-Dorf zu besuchen und Einblicke in die Kultur dieser Menschen zu bekommen.