Murchison-Falls Nationalpark

Der Park wird auf 115 km vom Nil in zwei Hälften von Ost nach West geteilt. Im letzten Drittel des Flusses liegen die berühmten Murchison Falls, nach denen der Park benannt ist.
 
Größe 3840 qkm
Lage Im Nordosten Ugandas im Masindi Distrikt am Ufer des Lake Albert.
Vegetation Hügelige Savannenlandschaft und hohes Grasland. Im Westen und Süden, dort wo es etwas feuchter ist kommen Busch- und Waldlandschaften vor. 
Tierwelt Elefanten, Büffel, Giraffen, Uganda-Kobs, Antilopen, Wasserböcke, Oribis, Buschböcke,  Riedböcke, Löwen, Warzenschweine, Nilpferde, Krokodile, Webervögel, Reiher, Nilgänse, Pelikane, Hornvögel, Kormorane und den seltenen Schuhschnabelstorch
Unterkunft Para Rest Camp, Sambiya River Lodge, Pakuba Lodge, Chobe Lodge, verschiedene Zeltplätze und Bandas.

Die Meinung des Uganda-Teams:
 
Durch eine 6m breite Spalte zwängt sich der Nil am Murchison-Fall
Die Murchison-Falls vom Boot aus gesehen

Nilpferde sind unberechenbar und sehr gefährlich
Auch Nilpferde sieht man bei der Bootsfahrt

Der Murchison-Falls Nationalpark ist der größte Wildtierpark (3.840 km2) mit dem umfassendsten Tierbestand in Uganda.

Eine Fahrt mit dem Boot zu dem Fuß der Murchison Falls ist ein beeindruckende Erlebnis. Tosend strömt der Nil durch eine nur 6 Meter breite Felsschlucht 40 Meter in die Tiefe. Auf der Bootsfahrt kann viele Nilpferde und Krokodile, die sich am Ufer in der Sonne ahlen, sehen. An den Uferrändern hat man die Chance viele Vogelarten zu beobachten. In dem Park gibt es große Elefantenherden. Auf einer Safari hat man große Chancen Elefanten, Giraffen und Büffel zu sehen. 

Der Murchison-Falls -Nationalpark bietet verschiedene Vegetationszonen, Wälder, Sumpfgebiete und vor allem Savanne. Im südlichen Parkgebiet befindet sich der Rabongo-Forest, der von zahlreichen Schimpansenfamilien bewohnt wird. Ein Ausflug in diesen tropischen Regenwald lohnt sich auf jeden Fall.

Die Unterkünfte im Park werden inzwischen stark ausgebaut. Durch den Bürgerkrieg in Uganda wurden viele Lodges zerstört. Einige sind wieder aufgebaut. Aber auch die Unterkunft in Bandas und auf Zeltplätzen ist empfehlenswert.

Die Fahrt zum Nationalpark ist mit normalen Fahrzeugen möglich. In der Regenzeit, sollte jedoch ein Allradfahrzeug verwendet werden. Im Park kann man eigene oder parkeigene Fahrzeuge benutzen.